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Top500: Superrechner bestätigen das Moore'sche Gesetz

23.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Einen Tag vor Beginn der diesjährigen internationalen Supercomputerkonferenz (ISC2003) in Heidelberg stellte Top500 am heutigen Montag die aktuelle Liste der 500 schnellsten Supercomputer vor. Titelverteidiger ist nach wie vor NECs Earth Simulator in japanischen Yokohama mit einer Rechenleistung von 35,86 Teraflop/s (Billionen Fließkommaberechnungen pro Sekunde) (Computerwoche online berichtete). Weit abgeschlagen folgt an zweiter Stelle das US-System ASCI-Q aus dem Los Alamos National Laboratory mit "lediglich" 13,88 Teraflop/s. Der Rechner basiert auf Alpha-Servern von Hewlett-Packard und ist das zweite System überhaupt, das die Zehn-Teraflop/s-Grenze überschreitet. Auf Platz drei landete ein Cluster aus 2304

Intel-Xeon-Prozessoren von Linux-Networx mit einer Rechenleistung von 7,64Teraflops, das im Lawrence Livermore National Laboratory seinen Dienst verrichtet. Der schnellste hiesige Supercomputer mit 2,05 Teraflop/s (Platz 24) steht im Garchinger Rechenzentrum des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik.

Dass das Moore'sche Gesetze auch für Supercomputer gilt, beweist die Gesamtperformance der Top-500: Laut Studie ist die Rechenleistung innerhalb von sechs Monaten von 293 auf 375 Teraflop/s gestiegen. (mb)