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Tom Tom soll Patente verletzt haben

13.02.2006
Ein US-amerikanisches Unternehmen beansprucht Rechte an der Navigationstechnik.

Garmin Ltd. aus Kansas hat in den USA eine Klage gegen das Amsterdamer Unternehmen Tom Tom NV eingereicht. Der niederländische Spezialist für Autonavigationssysteme soll fünf Patente verletzt haben. Garmin stellt ebenfalls Navigationssysteme her; das Angebot beschränkt sich aber nicht auf Geräte für Kraftfahrzeuge, sondern umfasst auch solche für Flugzeuge und Boote.

Das erste von Garmin beanspruchte Patent bezieht sich auf die Möglichkeit, eine Vorschau auf die geplante Route zu erhalten. Zweitens geht es um die Einblendung von Namen in eine sich bewegende Karte. Drittens reklamiert das Unternehmen die Erfindung "dead reckoning" für sich, eine Technik zur Abschätzung der Fortbewegung, wenn beispielsweise in einem Tunnel das Satellitensignal nicht empfangen werden kann. Viertens soll Tom Tom eine Methode kopiert haben, mit der Anwender Reisehindernisse, beispielsweise eine gesperrte Straße, umfahren können. Und fünftens schreibt sich Garmin Rechte an der Fähigkeit der Sprachausgabe zu, bei höheren Geschwindigkeiten wegen zunehmender Fahrzeuggeräusche lauter zu werden. (ls)