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Tipps zum Umgang mit Headhuntern

10.05.2014
Von 
Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 20 Jahren. Langweilig? Nein, sie entdeckt immer neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und im eigenen Job. Sie recherchiert, schreibt, redigiert, moderiert, plant und organisiert.

Die vier Karrieretypen

Die ETH und die Universität Zürich befragen jährlich 1000 Schweizer Erwerbstätige zum psychologischen Vertrag und allgemeinen Human Ressource Management. Im so genannten Schweizer Human Relations-Barometer 2007 machten sie vier Karrieretypen aus. Eines der Kriterien betrifft auch die Zusammenarbeit mit Personalberatern.

1. Der aufstiegsorientierte Typ (33 Prozent)

  • Ziel: möglichst rasche Karriere

  • sehr guter Partner für den Personalberater

  • er weiß, was er will

  • er kann Wünsche und Vorstellungen genau formulieren

  • er kann Stellenofferten sehr gut einschätzen

  • er hat bei passenden Angeboten keine Scheu, schnell zu handeln und zu entscheiden

2. Der eigenverantwortliche Typ (19 Prozent)

  • -er arbeitet sehr gut mit dem Personalberater zusammen, da dieser ihm einen Mehrwert bietet ( Informationen über Kunden und Ansprechpartner, über die Position und mögliche Perspektiven, über die Historie und gesetzte Schwerpunkte).

  • Der Prozess ist für den Kandidaten transparenter und daher besser einschätzbar, was die Erfolgsaussichten erhöht.

3. Der sicherheitsorientierte Typ (28 Prozent)

  • er ist lange in einer Firma, fühlt sich dem Unternehmen verpflichtet, erwartet hohe Sicherheit

  • er stellt die Geduld des Personalberaters oftmals auf eine harte Probe, da er/sie sich schwer entscheidet, Überlegungsfristen verlängert, erst zu-, dann wieder absagt und ein Vertragsangebot am Ende doch nicht annimmt

  • er sieht Wechsel in erster Linie als Risiko

4. Der alternativ orientierte Typ

  • Work-Life-Balance hat absolute Priorität vor der Karriere

  • Die Arbeit ist für ihn Nebensache

  • er ist für den Personalberater wenig interessant

  • es wird selten zu einem Kontakt kommen, da der Job nur dem Broterwerb und nicht der persönlichen Entfaltung dient.