Baukonzern Lindner erhöht mit VPN und VoIP die Effizienz

Think global, act local

26.11.2008
Von Danielle Schoof

Kommunikation ist das A und O

Weil sie ständig unterwegs sind, waren die Mitarbeiter früher oft nur schwer erreichbar - selbst im Büro, denn das kann entweder in ihrer Niederlassung, in der Arnstorfer Zentrale oder auf einer Baustelle sein. Dieses Kommunikationsdefizit sollte moderne Technik beseitigen, als im Jahr 2005 die Ablösung der Telefonanlagen anstand. Dazu wurde ein Kommunikationskonzept auf VoIP-Basis erarbeitet.

Friedhelm Klein war als Projektleiter für die VoIP-Migration verantwortlich.
Friedhelm Klein war als Projektleiter für die VoIP-Migration verantwortlich.
Foto: Lindner AG

Als zweites Argument sprachen laut Klein die Kosteneinsparungen für VoIP. Mit Voice over IP kann die Sprachkommunikation über das ohnehin vorhandene Datennetz abgewickelt werden, das alle Standorte verbindet. In die Wirtschaftlichkeitsberechnung floss ferner ein, dass die alten Telefonanlagen an ihre Grenzen stießen und ohnehin Investitionen nötig waren. Berücksichtigt wurden auch die administrativen Einsparungen nach der Vereinheitlichung der bisher separaten Sprach- und Datennetze. Positiv schlugen in der Wirtschaftlichkeitsrechnung zudem die Einsparungen an Telefongebühren und Umzugsaufwendungen zu Buche, während andere qualitative Vorteile wie die wesentlich bessere Erreichbarkeit nicht monetär bewertet wurden.

"Anfangs kam es uns auch darauf an, für Akzeptanz bei unseren Mitarbeitern zu werben, die das VoIP-Projekt mittragen sollten", erinnert sich Klein an die ersten Schritte. Nach einigen Referenzbesuchen entwickelte er gemeinsam mit einem Berater Mitte 2006 das neue Kommunikationskonzept. Aus der anschließenden Ausschreibung, an der sich alle relevanten Anbieter beteiligten, ging T-Systems als Projektpartner hervor. "Letztlich wollten wir einen einzigen verantwortlichen Partner, der bei diesem Projekt alle Fäden in der Hand halten und auch die nötigen Erfahrungen mit den eingesetzten Produkten und Technologien haben sollte", argumentiert Klein.