Bosch eBike Systems setzt auf Slack

Testlabor für die digitale Zukunft

14.10.2020
Anzeige  Online-Kollaboration, virtuelle Kundentermine, Kaffeepause per Video-Meeting – all das gehört seit einigen Monaten zur neuen Normalität des Arbeitslebens. Bosch eBike Systems hat bereits vor der Corona-Pandemie damit begonnen, seine Arbeitsabläufe und die entsprechenden Tools zukunftsgerichtet aufzustellen – und setzt dabei auf die Kollaborationsplattform Slack.
Bosch eBike Systems und Slack: Vorreiterprojekt für agile und digitale Zusammenarbeit
Bosch eBike Systems und Slack: Vorreiterprojekt für agile und digitale Zusammenarbeit
Foto: Bosch

Wer an der Zukunft einer ökologisch nachhaltigen und gesunden Mobilität arbeitet, muss sich von tradierten Denk- und Arbeitsweisen lösen. Bosch eBike Systems hat seine Arbeitsprozesse daher in den vergangenen Jahren grundlegend verändert und zukunftsgerichtet aufgestellt. Der Produktbereich "Digital Business" war dabei eine Art Testlabor.

Um Methoden der neuen Arbeitswelt, wie agiles Projektmanagement, Scrum und Design Thinking, erfolgreich zu integrieren, benötigte das Team um Andreas Gahlert, Chief Digital Officer (CDO) bei Bosch eBike Systems, ein entsprechendes digitales Arbeitswerkzeug. Auch die Geschäftsführung konnte er schnell überzeugen, dass neue Tools das agile Arbeiten besser abbilden als herkömmliche Workflows.

So entstand ein digitales Vorreiterprojekt, das sich auch in der Praxis bewährte und nun kontinuierlich auf weitere Abteilungen ausgeweitet wurde. "Als hardwaregetriebenes Unternehmen befinden wir uns gerade in einem intensiven digitalen Transformationsprozess. Der Produktbereich ,Digital Business' ist für die gesamte Organisation ein Vorbild in Sachen Digital-Readiness", so Andreas Gahlert.

Agiles Mindset sucht agiles Toolset

Kurze und schnelle Abstimmungsprozesse, um das kreative Potenzial aller Mitarbeiter zu nutzen, sowie die Flexibilität, umgehend auf Entwicklungen reagieren und schnell Entscheidungen treffen zu können: Die Herausforderungen einer volatilen, immer komplexer werdenden Welt erfordern agile Strukturen und Prozesse bei maximaler Transparenz und Geschwindigkeit. Um das zu schaffen, setzte Bosch eBike Systems auf ein Tool, das all dem gerecht wird: die channel-basierte Kollaborationsplattform Slack.

Zuvor getrennte Systeme und bereits etablierte IT-Anwendungen wie Google Docs, Jira und Confluence konnten damit in einer Lösung vereint werden, und so wurde Slack schnell zum zentralen Ort der Zusammenarbeit - jenseits hierarchischer Strukturen und geschlossener Informations-Silos. "Die Nutzung von Slack garantiert sowohl transparente als auch abteilungs- und hierarchieübergreifende Kommunikation", so Gahlert. "Gerade in Zeiten, in denen unsere Mitarbeiter an vielen verschiedenen Orten arbeiten, können wir so den Zusammenhalt im Team hochhalten und die Innovationskraft anregen."

Durch die Zusammenführung von Mitarbeitern und Tools an einem virtuellen Arbeitsplatz blieb nun auch mehr Zeit für die eigentliche, qualitative Arbeit, statt sie für das Sammeln von Informationen und aufwendige Abstimmungsprozesse in langwierigen E-Mail-Verläufen zu verschwenden.

Die intuitive Benutzerführung von Slack machte den Einstieg für die Mitarbeiter von Bosch eBike Systems schnell und einfach: Da sich die Messaging-Kommunikation im Privatleben längst durchgesetzt hat, war es für die Mitarbeiter ganz natürlich, damit nun auch im Beruf zu arbeiten, so Gahlert. Nicht zuletzt überzeugte während der Corona-Pandemie die Möglichkeit, die Videokonferenzanwendung Zoom in Slack zu integrieren und virtuelle Meetings mit mehr als 100 Personen abhalten zu können - und das von einem Tag auf den anderen.

 Bosch eBike Systems: mit Slack neue Arbeitsweisen testen, um nachhaltige Mobilitätslösungen zu finden
Bosch eBike Systems: mit Slack neue Arbeitsweisen testen, um nachhaltige Mobilitätslösungen zu finden
Foto: Bosch

Digitale Transformation: Gewohntes hinterfragen

Bei der Digitalisierung und Implementierung agiler Arbeitsweisen kommt IT-Abteilungen heute eine Vorreiterrolle zu - ein grundlegender Wandel in der Weiterentwicklung von Unternehmensprozessen. Keine Überraschung, wenn man bedenkt, dass viele Neuerungen, die nun unter der Klammer "New Work" die Arbeitswelt erobern, ursprünglich aus dem IT-Umfeld stammen. Heute weisen diese Innovationen abteilungsübergreifend den Weg in die Zukunft.

Dabei wurde es mehr und mehr zur Notwendigkeit, den Denkweisen und Perspektiven der Digitalexperten Gehör zu verschaffen: Will man in einem digitalen und volatilen Umfeld bestehen, braucht es neue Perspektiven, iterative Vorgehensweisen und den Mut, überholte Prozesse neu zu denken - Ansätze, die in IT-Abteilungen schon lange Anwendung finden.

Was sich hingegen nicht verändert hat, ist die grundlegende Frage, vor der Führungsetagen auch heute stehen: Lohnt es sich, Zeit und Geld in die Hand zu nehmen, um gewohnte und bis dato erfolgreiche Standards zu hinterfragen und zu verwerfen? Und: Zahlt der Schritt in die digitale Transformation auch auf die wirtschaftliche Wertschöpfung ein? Andreas Gahlert hat eine klare Antwort auf diese Fragen: "Wer die besten digitalen Produkte bauen möchte, der braucht die besten digitalen Tools."

Andreas Gahlert, Chief Digital Officer bei Bosch eBike Systems
Andreas Gahlert, Chief Digital Officer bei Bosch eBike Systems
Foto: Bosch

Willkommen im virtuellen Büro

Die Frage nach dem unmittelbaren Nutzen ist dabei nicht die einzige Herausforderung, die es bei der Einführung agiler Arbeitsweisen und der entsprechenden Tools zu meistern gilt. Auch die Rolle von Führung ändert sich. Entscheidungen sollten getroffen werden, ohne komplizierte Abstimmungswege nehmen zu müssen. Auch hier können Plattformen wie Slack helfen, indem sie als eine Art Kommandozentrale oder als virtuelles Büro fungieren, in dem alle Informationen zentral zugänglich sind und Mitarbeiter jederzeit miteinander kommunizieren können. Projekte und Prozesse bleiben so auch in Zeiten von "Remote Work" transparent und nachvollziehbar - auch für die Führungsebene.

Vom Management bis zum einzelnen Mitarbeiter landen die richtigen Informationen stets bei den richtigen Personen. Und sie liefern eine umfassende Echtzeitübersicht, um zu priorisieren und fundierte und zeitnahe Entscheidungen zu treffen. Neben der Wirtschaftlichkeit kamen in den vergangenen Monaten aber noch weitere Herausforderungen auf Unternehmen zu. So musste auch Bosch eBike Systems neue Wege in Sachen Mitarbeiterengagement und -motivation finden, um die Belegschaft auch auf virtuellem Wege emotional mitzunehmen, wie Andreas Gahlert bestätigt.

Informelle Treffen und regelmäßige Feedback-Runden mit Führungskräften sollten auch im "Home Office" abbildbar sein. Durch die channel-basierte und hierarchieunabhängige Kommunikation mit Slack konnten die Mitarbeiter von Bosch eBike Systems direkt Kontakt mit der Führungsebene aufnehmen, Ideen einbringen und Innovationen anstoßen - während das Management im Gegenzug die Chance hatte, den guten Kontakt zu den Arbeitsteams aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln. So gelang es dem Unternehmen, auch während der Corona-Krise mit Mut, Geduld, Offenheit und Kollaboration jeden Tag ein Stück agiler zu werden.

Weitere Erkenntnisse, wie sich die Arbeitswelt aktuell verändert und welche Erfahrungen Unternehmen und Führungskräfte weltweit während der Corona-Pandemie gemacht haben, finden Sie im neuen Slack E-Book "The Disruption Of Work".