Tester loben geringen Speicherbedarf

Tester loben geringen Speicherbedarf Gute Noten für Objectstore

05.03.1999
SAN MATEO (IDG) - Die Firma Object Design mit hiesigem Sitz in Wiesbaden bietet mit der Objektdatenbank "Objectstore" ein System, das die Entwicklungsarbeit in heterogenen Programmumgebungen erleichtern kann. Zu diesem Ergebnis kamen jetzt Tester der CW- Schwesterpublikation "Infoworld".

Untersucht wurde die Version 3.0 von "Objectstore PSE Pro". Sie bietet Module für die Datenverwaltung von C++ und Java- Anwendungen unter Windows 95/98 und NT sowie für plattformunabhängige Java- und Windows CE-Geräte. Vergleichbar mit Datenbanken wie "Oracle Lite" oder "Sybase Adaptive Server Anywhere" ist sie vom Server bis zu Embedded-Systemen einsetzbar, benötigt aber laut den Testern nur halb soviel Speicherplatz wie die Produkte der Konkurrenz, die allerdings an immer schlankeren Produkte arbeiten.

Objectstore zeigte sich in der Performance den Wettbewerbern ebenbürtig und unterstützt die meisten objektorientierten Entwicklungswerkzeuge wie etwa "Visual C++" von Microsoft oder "Jbuilder" von Inprise. Da es Daten als Objekte speichert, kommt das System ohne JDBC (Java Database Connectivtiy) sowie ohne zusätzlichen SQL-Code für das Mapping zwischen Objekten und relationalen Daten aus.

Einen weiteren Vorteil sahen die Tester in dem geringeren Verwaltungsaufwand der Datenbank. Während der Entwicklungsarbeiten werden die Bibliotheken von Objectstore statisch oder dynamisch mit den Anwendungen verbunden. Damit entfallen etwa zeitaufwendige Konfigurationsarbeiten. Zudem kann laut den Testergebnissen mit Hilfe des grafischen Tools "Database Designers" die Datenbank für die Entwicklungarbeit schnell eingerichtet werden. Dank einer Reihe von Werkzeugen und umfangreicher Dokumentation soll sich Objectstore auch für Anwender, die bisher nur mit relationalen Systemen zu tun hatten, zügig beherrschen lassen. PSE Pro für C++ und Java (ab Java Develpoment Kit Release 1.1) kostet rund 500 Mark pro Entwickler.