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Test Drive: IBM will Linux-Entwickler auf die iSeries locken

18.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Um Linux auch auf den hoch integrierten "Mittelstands-Servern" der "iSeries" (vormals AS/400) populärer zu machen, startet IBM ein Programm namens "Test Drive". In dessen Rahmen können interessierte Entwickler ihre Anwendungen remote auf iSeries-Maschinen unter den Linux-Distributionen von Suse oder Turbolinux testen. Red Hat gesellt sich im Januar dazu. Wie auf den "zServer"-Mainframes läuft Linux auf der iSeries in logischen Partitionen unter dem Host-Betriebssystem OS/400. Bis zu 31 unabhängige Linux-Systeme lassen sich dabei auf einem Server installieren. Die Tests sind für 14 Tage kostenlos. Einen längeren 30-Tage-Zugang bietet Big Blue gegen Gebühr.

Unabhängig davon gab Red Hat bekannt, dass seine Linux-Distribution ab sofort auch für IBMs Großrechner-Serien S/390, "Multiprise 3000" sowie zServer zu haben ist. Die Kalifornier schließen damit zu Suse und Turbolinux auf, die das "Big Iron" schon seit einiger Zeit bedienen. (tc)