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Test biometrischer Ausweise in Großbritannien verzögert sich

07.05.2004

Der Start des geplanten Feldversuchs mit biometrischen Ausweisen in Großbritannien (Computerwoche.de berichtete) verzögert sich. Schuld seien technische Probleme mit den eingesetzten Fingerabdruck- und Iris-Scannern, erklärte Innenminister David Blunkett gegenüber Parlamentsabgeordneten. Der Test mit 10.000 Freiwilligen hätte eigentlich bereits im Februar starten sollen, hat aber erst in der vergangenen Woche tatsächlich begonnen. In der Folge wurde die Projektdauer von sechs auf drei Monate verkürzt.

Der U.K. Passport Service testet die biometischen Ausweise in Kooperation mit dem IT-Dienstleister Atos Origin, der das Projekt durch seine Übernahme von Schlumberger Sema geerbt hatte. Das von Atos Origin anfänglich gelieferte System habe Probleme gemacht und sei nach ein paar Wochen an den Anbieter zurückgeschickt worden, so Blunkett. Unter anderem mussten Auflösung und Brennweite der für die Gesichtserkennung verwendeten Kamera sowie der für die Iris-Scans verwendete Hintergrund modifiziert werden. Inzwischen funktioniere die Technik wunschgemäß. (tc)