Teletype für die Westentasche

18.02.1977

FRANKENTHAL - Für die Anwender von Mikrocomputern ist bekanntlich das Ein- und Ausgabemedium ein Problemkind. Gerade bei Kleinstrechnern benötigt es weit mehr Platz als die CPU und verursacht auch die größten Kosten. Jetzt bietet die Firma Gleichmann & Co., Frankenthal, eine interessante Alternative zum Teletype an: das Westentaschenteletype "Telekit" (Abbildung). Es hat die gleiche Schnittstelle, kostet aber nur etwa ein Zehntel und ist - so der Hersteller - "ideal" geeignet fürs Programmieren und den Service. Das taschenrechnergroße Gerät enthält einen eigenen Mikroprozessor, funktioniert voll elektronisch und ist damit völlig geräuschlos. Es hat eine Tastatur für 64 alphanumerische Zeichen, liefert einen seriellen ASCII-Code und ist mit jedem System kompatibel, das mit einer 20-mA-Schleife arbeitet. Die Anzeige ist neunstellig. Ein- und Ausgänge sind durch Optokoppler galvanisch getrennt. Die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt 110 Baud. Das nur 75 mm x l55 mm x 25 mm große Gerät nimmt 400 mA von der 5-V-Versorgung auf und 140 mA von der 12-V-Spannung. (pi)

Informationen: Gleichmann & Co., Wormser Str. 9, 6710 Frankenthal