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Telekom reduziert Verbindlichkeiten durch Immobilienverkäufe

02.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Bemühen, ihren Schuldenberg von 64 Milliarden Euro zu Ende September 2002 weiter zu reduzieren, ist die Deutsche Telekom AG einen kleinen Schritt weitergekommen. Man habe durch Immobilienverkäufe im vergangenen Jahr rund 1,7 Milliarden Euro eingenommen im Vergleich zu 700.000 Euro im Vorjahr, teilte das Unternehmen mit. Allein im vierten Quartal 2002 seien in diesem Bereich Abschlüsse im Wert von über 1,1 Milliarden Euro getätigt worden. Die Auslagerung der Vermarktung ihrer Immobilienaktivitäten an Sireo Real Estate Management - ein Gemeinschaftsunternehmen mit Morgan Stanley und Corpus - habe sich für die Telekom damit als der richtige Schritt erweisen, erklärte Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick.

Zusätzliche 1,2 Milliarden Euro erlöste der Bonner Carrier wie bereits bekannt durch weitere Verkäufe, unter anderem die Platzierung von gut zehn Prozent seiner T-Online-International-Aktien (730 Millionen Euro) an institutionelle Anleger sowie die Veräußerung eines knapp elfprozentigen Eutelsat-Anteils (210 Millionen Euro). (tc)