Einigung mit der Deutschen Postgewerkschaft

Telekom: Qualifizierung statt Entlassung

29.10.1999
MÜNCHEN (CW) - Bis zum Jahr 2004 wird es keine betriebsbedingten Kündigungen bei der Deutschen Telekom geben. Darauf einigte sich der TK-Konzern mit der Deutschen Postgewerkschaft (DPG) in einem Eckpunktevertrag.

Ihr ursprüngliches Ziel, bis Ende nächsten Jahres von den einst 230000 Mitarbeitern nur noch 170000 zu beschäftigen, erreicht die Deutsche Telekom sogar früher als geplant. Darüber hinaus soll es aber zu keinen weiteren Kündigungen mehr kommen. In einem Vertrag mit der DPG wird zugesichert, daß alle Standorte bis 2004 erhalten bleiben.

Im Mittelpunkt der Vereinbarung steht der personelle Umbau des Konzerns, der durch ein Qualifizierungsprogramm in die Wege geleitet werden soll. Von der Rationalisierung betroffene Mitarbeiter sollen durch Umschulung für wachstumsträchtige Einsatzfelder fit gemacht werden. Für den IT-Bereich wurden bereits innerhalb eines Jahres 1000 Mitarbeiter geschult. Künftig sollen sich 11700 Beschäftigte für Vertrieb, Beratung und Service weiterbilden.