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Telekom: Kleinaktionäre schauen in die Röhre

09.06.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Eine Sprecherin der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) warf der Deutschen Telekom vor, mit den Ausgabebedingungen für die neuen Aktien Kleinaktionäre in die Bredouille zu bringen. Auf der einen Seite verspricht die Telekom einen Rabatt von zwei Euro für den Aktienkauf vor dem 15. Juni, auf der anderen Seite wird der Erwerb von mindestens 50 Aktien verlangt. Die SdK vermutet dahinter eine ausgeklügelte Strategie des Telekommunikationsriesen, den Ausgabepreis der neuen Aktien künstlich in die Höhe zu treiben. Denn diejenigen, die in den nächsten Tagen unbegrenzt kaufen, sorgen für einen höheren Ausgabepreis. Nach dem erfolgreichen Börsengang 1996 legt die Telekom nun mit 250 Millionen neuen Aktien nach (CW-Infonet berichtete).