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Telekom betreibt weltgrößte SAP-DKK-Lösung auf Sun

02.03.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Deutsche Telekom betreibt inzwischen die weltweit größte Installation einer SAP-Debitoren-Kontokorrent-Installation (DKK) der Branchenlösung SAP IS-T (Industry Solution-Telecom) auf Hardware von Sun Microsystems. Zum Einsatz kommen insgesamt vier Highend-Server von Typ "Sun Fire 15K" mit Solaris-Betriebssystem, von denen jeweils zwei mittels "Sun Cluster 3.0" verbunden sind. Ergänzt werden die Maschinen durch zwei Speichersubsysteme vom Typ "StorEdge 9980".

Abgelöst wurden einer Sun-Mitteilung zufolge damit 15 "PrimePower-RM600"-Maschinen von Siemens, die nach mehr als zehn Jahren Laufzeit nach Angaben des zuständigen Telekom-Managers Peter Söder an der Grenze ihrer Belastbarkeit angelangt waren.

Den Zuschlag für das neue Projekt erhielt im Jahr 2001 zunächst einmal die IBM, die drei unterschiedliche Hardware-Alternativen mit Linux/DB2 sowie einen Mainframe für die Datenbank und Unix-Maschinen für die Applikations-Server vorschlug. Die Telekom kam dann aber nach einer Prüfung mit ihrem neu eingeführten Optimierungsprogramm "Optimae" zu dem Schluss, dass eine alternative Sun/Oracle-Variante kostengünstiger und weniger komplex wäre.

Auf das neue Sun-System will die Telekom künftig auch weitere Anwendungen konsolidieren, beispielsweise Mitte dieses Jahres die Abrechnung sämtlicher Mehrwertdienste von 0190er- bis 0800er-Nummern sowie die zentrale Auftragsverwaltung der Abrechnungskette. (tc)