Telecom-Minister verfassen Regeln fuer EU-Netzwerke

29.03.1996

Der Entwurf enthaelt Orientierungshilfen fuer unterstuetzungsfaehige Projekte mit besonderem Interesse fuer die europaeische Staatengemeinschaft. Genannt werden unter anderem die Verbindung von Netzen sowie die Schaffung interoperabler Dienste und Anwendungen, die fuer die Entwicklung zur Informationsgesellschaft noetig erscheinen.

Das Papier legt fest, dass einzelne Netzbetreiber das Recht und die Pflicht haben, ueber die Zusammenschaltung ihrer Netze mit anderen Anbietern zu verhandeln, um die Bereitstellung eines Universaldienstes zu sichern. Dieser umfasst Sprachservices, Fax, Notrufdienste, oeffentliche Fernsprecher, Vermittlung, Telefonverzeichnisse sowie moegliche Sondereinrichtungen fuer Behinderte. Die Leitlinien sollen bis spaetestens 1. Januar 1998 umgesetzt sein. Sie gehen jetzt im Rahmen des Abstimmungsverfahrens zur zweiten Lesung an das Europaeische Parlament.