Recruiting

Talentbörse für Spieleentwickler

21.05.2008
Von 
Alexandra Mesmer war bis Juli 2021 Redakteurin der Computerwoche, danach wechselte sie zu dem IT-Dienstleister MaibornWolff, wo sie derzeit als Head of Communications arbeitet.
Auch in der Spieleindustrie ist der Nachwuchs knapp. Darum bringt das Magazin "/GameStar/dev" am 27. Juni 2008 Bewerber, Entwicklerstudios und Schulen in München zusammen.

Die deutsche Spieleindustrie möchte expandieren, findet aber nur schwer qualifizierte Nachwuchskräfte. Zusammen fast 50 offene Stellen finden sich bei Entwicklerfirmen wie Crytek, Related Designs oder Ubisoft / Bluebyte. Wie der Personalbedarf wächst die Zahl der Ausbildungseinrichtungen. Unter dem Motto " Making Games Talents" können sich am 27. Juni 150 Bewerber über Ausbildungsmöglichkeiten und Jobchancen in der Spielebranche informieren. Im IDG-Medienhaus in München, wo die Spielezeitschrift GameStar entsteht, stellen sich vier Ausbildungseinrichtungen und sechs Entwicklerstudios vor.

Am Vormittag hat jede Schule 30 Minuten Zeit, um ihre Studiengänge, Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten zu erklären. Am Nachmittag geben die Entwicklerstudios auch einen jeweils halbstündigen Einblick in ihre aktuellen Projekte und sprechen über Anforderungen an Bewerber und Leistungen.

Damit die Bewerber mit persönlichen Kontakten und vielleicht auch einen Jobangebot nach Hause fahren, können sie in separaten Räumen konkrete Gespräche führen. Die Entwicklerteams Crytek, Radon Labs, Related Designs und Deck 13 wünschen sich von der Bewerbern vor allem aussagekräftige Arbeitsproben. Das können Zeichnungen sein, kleine Programmier-Fingerübungen oder auch Beiträge für eine Mod. Zeugnisse sind für die klassischen Entwicklerberufe Programmierer, Designer und Grafiker weniger wichtig. Für Werbekaufleute und IT-Systemkaufmänner, die Ubisoft / Blue Byte ausbildet spielen sie schon eine Rolle ebenso wie für studierte Informatiker, die X-aitment sucht.


Wer sich für eine Ausbildung oder einen Job in der Spielebranche interessiert, kann sich unter http://www.makinggames.de/talentsregistrieren. Die Teilnahme ist auf 150 Personen beschränkt, der Eintritt beträgt 19 Euro. (am)