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Taifun "Bilis" verschont Taiwans Chiphersteller

24.08.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Werke der Chiphersteller in Taiwan sind von dem Taifun "Bilis" verschont geblieben. Der Sturm, der mit einer Geschwindigkeit von bis zu 320 Stundenkilometern über das Land hinweg fegte, forderte jedoch mindestens elf Menschenleben und mehrere Verletzte. Taiwan ist der weltgrößte Chipproduzent und beliefert unter anderem Computerhersteller wie IBM oder Cisco Systems. Außerdem ist das Land mit einem Produktionsvolumen von 47 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr der drittgrößte IT-Hardware-Hersteller der Welt. Erst im September 1999 hatte ein Erdbeben das Land erschüttert und vor allem den Herstellern von Grafikchips Schaden zugefügt.