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Symantec vereinheitlicht seine Produkte für das Rechenzentrum

13.06.2007
Unter der neuen Dachmarke "Unified Storage" will Symantec die mit Veritas übernommen Storage-Werkzeuge konsolidieren.

Storage United soll mittels eines gemeinsamen Sets von Services eine Verbindung zwischen Datensicherung ("NetBackup"), Storage-Management ("Storage Foundation") und Archivierung ("Enterprise Vault") schaffen. Damit will Symantec Anwendern helfen, Problemen wie schlechte Leistungsauslastung in heterogenen Betriebssystem- und Hardwareumgebungen, Verwaltung von Rechenzentrums-Assets und operationalen Aufgaben auf Abteilungsebene sowie explodierendem Datenaufkommen zu begegnen.

"Wir wollen hier nicht die Über-Konsole schaffen", stellt Matt Kixmoeller klar, Senior Director of Product Management für NetBackup. "Wir schauen uns die Schlüsselfunktionen im Data Center an und versuchen, die Verwaltung von Tape, Disk, De-Duplication und kontinuierlicher Datensicherung zusammenzubringen."

Als erstes Produkt erscheint die neue Version 6.5 von NetBackup im Rahmen von Storage United. Kixmoeller wollte nicht verraten, wann weitere Produkte und Updates folgen werden.

"Es gibt Bedarf, all die Dinge im Zusammenhang mit Storage zu identifizieren, die verwaltet sein wollen", sagt Analyst Dennis Martin von Dermatek. "Das ist nicht mehr einfach nur Backup und Recovery, sondern auch Ressourcen-Verwaltung und De-Duplication. Da passiert eine Menge, und die Kunden wollen sagen können 'Dies sind die Bereiche, nach denen ich suche'."

Der anhaltende Trend zu geteilten Rollen bei der Verwaltung von Storage, Servern, Hardware und Software in Rechenzentren, die unter Personal- und Budgetdruck stehen, werde den Bedarf nach übergreifendem Management von Storage, Netzen und Sicherheitstechnologien noch steigern, erwartet Martin. (tc)