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Symantec setzt bei pcAnywhere auf Konnektivität

15.03.2006
Symantec legt die Version 12 der inzwischen zwanzigjährigen Remote-Access-Lösung auf.

"Bei diesem Release von pcAnywhere sind wir wieder zu den Grundlagen zurückgekehrt", erklärt Mike Baldwin, Senior Product Manager bei dem kalifornischen Sicherheitsspezialisten Symantec. Die Verbreitung von Breitband, Firewalls, Router, Geräte mit NAT (Network Adress Translation) oder DHCP-Adresszuordnung stellen große Herausforderungen für Helpdesk-Mitarbeiter dar, die auf remote PCs, Notebooks und andere Geräte zugreifen wollen. Symantec begegnet diesem Problem mit einem neuen Gateway-Feature in pcAnywhere, der Anwender einen einzelnen Server im Netz als alleinigen Zugangsknoten definieren lässt. Laut Baldwin reduziert dieser Schritt die Anzahl der Ports, die der User freigeben muss, was wiederum die Schwierigkeiten bei einer dynamischen IP-Adresszuordnung minimiert.

Ein weiteres Feature mit der Bezeichnung "Host Invitation" erlaubt es Administratoren, aus dem Stand eine Remote-Control-Session mit einem entfernten Nutzer einzurichten, ohne dass die jeweilige IP-Adresse benötigt wird. Nach eigenen Angaben hat Symantec außerdem die Unterstützungen von Host- und Remote-Plattformen in Windows-, Linux- und Mac-OS-X-Umgebungen erweitert. Gleichzeitig wurde der Host-Support auf die Embedded-Umgebungen Windows XPe und WEPOS ausgeweitet. Die neue Software soll ab Ende März im Handel erhältlich sein, in den USA beträgt der Preis knapp 200 Dollar.

Zusätzlich zu dem Upgrade stellte Symantec nun als Add-on den "pcAnywhere Access Server" vor. Die ab Mai verfügbare Lösung ermöglicht Verbindungen zu mehreren pcAnywhere-Hosts über einen zentralen Server, unabhängig vom Ort des Anwenders oder der Netzkonfiguration. (mb)