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Symantec investiert in Mazu Networks

14.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-Anbieter von Intrusion-Prevention-Systemen (IPS) Mazu Networks hat sich in einer weiteren Finanzierungsrunde zwölf Millionen Dollar Risikokapital gesichert. Wie das Startup aus Cambridge, Massachusetts, bekannt gab, beteiligte sich auch der Sicherheitsspezialist Symantec an dem Deal. Der Großteil der Summe wurde jedoch von früheren Investoren, darunter Greylock, Matrix Partners, Pilot House Ventures und Starvest Partners, eingebracht. Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 hat die Company insgesamt 35 Millionen Dollar Venture-Capital erhalten.

Mit dem frischen Geld will Mazu seine Vertriebsmannschaft verstärken, weitere Partnerschaften schließen und die Produktentwicklung vorantreiben. Wegen des steigenden Interesses an den Lösungen versuche man nun, im Markt stärker Fuß zu fassen, erklärte Tom Corn, Vize President Business Development. Den Einstieg von Symantec als Investor wertete Corn als Zeichen für die strategische Bedeutung präventiver Schutzmassnahmen. Erst vor wenigen Tagen hat Symantec eine Vereinbarung unterzeichnet, den Anbieter von Intrusion-Detection-Software (IDS) Platform Logic zu übernehmen (Computerwoche berichtete). Dessen Lösung "Appfire" soll Symantecs Portfolio an Sicherheitslösungen um neue Schutzmöglichkeiten gegen "Zero-Day"-Bedrohungen, Trojaner und Spyware erweitern. (mb)