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Swatch bringt Daten-Uhr mit Microsoft-Technologie

22.10.2004
Der Schweizer Uhrenhersteller Swatch vermarktet ab sofort Uhren, die auf der "Smart Personal Object Technology" (SPOT) basieren, die Microsoft erstmals auf der Fachmesse Comdex im November 2003 vorgestellt hatte

Im typischen Swatch-Design zeigt sich die Uhr "Paparazzi". Daten lassen sich damit zurzeit nur in den USA und in Kanada empfangen.

Der Schweizer Uhrenhersteller Swatch vermarktet ab sofort Uhren, die auf der "Smart Personal Object Technology" (SPOT) basieren, die Microsoft erstmals auf der Fachmesse Comdex im November 2003 vorgestellt hatte (Computerwoche.de berichtete). Sie können via "DirectBand" Kurznachrichten, zum Beispiel Sportergebnisse, lokale Wetterberichte oder Börsenkurse empfangen. DirectBand nutzt zur Datenübertragung UKW-Frequenzen. Auf vergleichbare Weise senden Radiostationen zum Beispiel Senderkennungen über RDS (Radio Data System) auf die Displays von Autoradios.

Die Uhr wird unter der Bezeichnung "Paparazzi" zunächst in den USA und in Kanada angeboten und kostet 150 US-Dollar. Die Hersteller Fossil, Tissot und Suunto bieten ebenfalls SPOT-fähige Chronometer an. Die zum Teil kostenlosen Inhalte werden von Microsofts Dienst MSN Direct geliefert. Für das Abonnement aller Channels sind monatliche Gebühren von rund zehn Dollar zu zahlen. In Europa ist die SPOT-Technologie bislang nicht verfügbar. (lex)