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Suse rechnet im zweiten Quartal mit dem Breakeven

06.02.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Nürnberger Softwareschmiede Suse Linux AG will im zweiten Geschäftsquartal 2002 wieder schwarze Zahlen schreiben. Das erklärte Unternehmenschef Gerhard Burtscher auf der Linuxworld in New York. Um in die Gewinnzone zurückzukehren, nahm der Linux-Distributor im vergangenen Jahr tiefgreifende Restrukturierungsmaßnahmen vor. Drei von sieben Niederlassungen wurden geschlossen, 170 von 550 Mitarbeitern aus den Bereichen Support, Verwaltung und Professional Services mussten ihren Hut nehmen. Die wichtigsten Entwickler blieben jedoch laut Burtscher im Unternehmen.

Mit einer verbesserten finanziellen Situation könnte Suse den Schritt an die Börse doch noch wagen. Das Going Public hatten die Nürnberger im vergangenen Jahr aufgrund der schlechten Zahlen und unsicheren Marktsituation auf Eis gelegt. Auch die Linux-Anbieter Turbolinux, Lineo, Lynuxworks und Linuxcare begruben ihre Börsenpläne. Nur zwei Firmen wagten Anfang 2001 den Sprung an die Börse: Red Hat und Caldera International. (ka)