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Sun richtet Netzwerk für Grid-Service mit Force10 ein

24.02.2006
Die "E-Series"-Switches von Force10 wurden wegen hoher Skalierbarkeit gewählt.

Sun Microsystems setzt für den geplanten Service "Sun Grid computing utility" auf die Switches und Router von Force10. Der Serverhersteller arbeitet seit einem Jahr an der Architektur des neuen Rechenzentrums, das vermutlich Ende März oder Anfang April seine Dienste aufnehmen wird. Interessierte können dort dann Rechen- und Speicherkapazität für einen bestimmte Zeit kaufen. Sun will den Dienst aber nicht nur Unternehmen anbieten, sondern auch Privatanwender anlocken: Jeder Besitzer einer Kreditkarte kann für einen Dollar eine Stunde lang eine CPU mieten.

Offenbar rechnet Sun mit vielen Kunden, für die das Grid hoch skalierbar sein muss. Die Switches von Force10 verfügen über bis zu 224 10-Gigabit-Ethernet-Ports, bis zu 1250 Gigabit-Anschlüsse und eingebaute Fehlertoleranz. Sie führen außerdem Kontrolllisten, die den Zugang zu Netzdiensten auf mehreren Layern des TCP/IP-Stacks beschränken. (kk)