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Sun hält seine Intel-Server konkurrenzfähig

12.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Obwohl weiterhin auf sein Kerngeschäft mit Sparc-basierenden RISC-Servern fokussiert, bemüht sich Sun offenbar nach Kräften, seine im Mai dieses Jahres eingeführten Server mit Intel-Prozessoren gegenüber den Offerten von Wettbewerbern wie Dell, IBM und HP konkurrenzfähig zu halten. Der "Sun Fire V60x" (1U rackmount, drei HD-Slots, bis zu 6 GB Arbeitsspeicher, zwei PCI-X-Slots, zwei integrierte Gigabit-Ethernet-Anschlüsse) erschien zunächst mit zwei 2,8 Gigahertz schnellen Xeon-DP-Prozessoren mit 533-MHz-Frontside-Bus. Eine Basiskonfiguration mit einer CPU, 512 MB RAM, einer 36-GB-Platte und Red Hat Linux oder Solaris x86 kostet 2450 Dollar. Ab 19. August ist die Maschine fürs gleiche Geld mit der 3,06 Gigahertz schnellen Ausführung des "Prestonia" zu haben.

Der "Sun Fire 65x" (2U rackmount, bis zu zwölf GB RAM, sechs HD-Slots, sechs PCI-X-Steckplätze an zwei unabhängigen Bussen, redundante Netzteile) erschien im Mai in einer Grundausstattung mit einer 2,8-GHz-CPU, 512 MB RAM und einer 36-GB-Platte für 2650 Dollar. Seit dieser Woche kostet die Maschine 100 Dollar weniger, als 2550 Dollar. Mit 1 GB Hauptspeicher und zwei auf 3,06 Gigahertz getakteten Prozessoren kostete der Server zuvor 4595 Dollar, ab sofort ist er für 3995 Dollar zu haben. (tc)