Geballte Rechenpower bei geringem Gewicht

Subnotebooks im Test

25.08.2009
Von 
Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.

Platz 2: Acer Aspire 3810T

Platz 2: Acer Aspire 3810T
Platz 2: Acer Aspire 3810T

Fazit: Gut und günstig: Wer für den privaten Einsatz ein schickes Leichtgewicht sucht, kommt am Acer Aspire 3810T nicht vorbei. Es bietet eine extreml lange Akkulaufzeit und einen unschlagbaren Preis. Da nimmt man auch die magere Rechenleistung in Kauf - zumal die bei Subnotebooks ohnehin nicht so wichtig ist.

Nicht nur ausdauernd, sondern auch schön ist das Acer Aspire 3810T: Das 13,3-Zoll-Modell der Timeline-Serie ist flach - zwischen 2,5 und 3,1 Zentimeter - und besitzt ein solides Kunststoffgehäuse in mattem Grau. Die lange Akkulaufzeit geht vor allem aufs Konto des stromsparenden Einzelkern-Prozessors Intel Core 2 Solo SU3500, der zwar nur mit 1,4 GHz arbeitet, aber das Subnotebook lange am Laufen hält.

Tempo
Viele ausdauernde Notebooks sind nicht schnell: Das Acer Aspire 3810T macht da keine Ausnahme. Es schaffte im Leistungstest Sysmark 2007 magere 62 Punkte. Damit ist es etwas langsamer als ähnlich günstige Standard-Notebooks mit 15,4-Zoll-Display, die im Sysmark 2007 rund 70 Punkte schaffen. Aber mit seiner Rechenleistung schlägt das Acer Aspire 3810T immerhin locker die Netbook-Konkurrenz, die nicht über 40 Punkte hinauskommt.

Ausstattung
Auch bei der Ausstattung kommt das leichte Acer Aspire 3810T nicht an größere Notebooks heran: Ihm fehlt beispielsweise ein optisches Laufwerk. Doch im Vergleich zu anderen Subnotebooks steht das Acer Aspire 3810T mit seiner 320-GB-Festplatte, Gigabit-LAN und 11n-WLAN nicht schlecht da. Aufgrund des flachen Gehäuses muss Acer einige Schnittstellen weglassen: So gibt es beispielsweise kein Firewire und kein e-SATA. Auch ein Steckplatz für PC- oder Expresscards fehlt. Einen HDMI-Ausgang für den Anschluss eines externen Monitors hat das Acer Aspire 3810T aber.

Akkulaufzeit
Die Ausdauer des Acer Aspire 3810T beeindruckt: Ohne Netzstrom hielt es im Test fast zehn Stunden durch. Dabei arbeitet es im Akkubetrieb so sparsam wie ein Netbook, ist aber deutlich rechenstärker. Das Gewicht des Acer Aspire 3810T liegt bei 1,68 Kilogramm: Das ist ganz in Ordnung, obwohl es deutlich leichtere Subnotebooks mit optischen Laufwerk gibt - die sind aber wie das Lenovo Thinkpad X300 oder das Sony VGN-Z11WN deutlich teurer. Auch an der Steckdose zog das Acer Aspire 3810T übrigens kaum mehr als ein Netbook.

Ergonomie
Das 13,3-Zoll-Display des Acer Aspire 3810T ist sehr hell - es leuchtete mit deutlich über 200 cd/m2. Trotzdem hat man unter freiem Himmel große Probleme, auf dem Bildschirm etwas zu erkennen, denn Acer baut ein spiegelndes Panel ein: Und subjektiv störten die Reflexionen auf dem Aspire-Display mehr als auf anderen Glare-Bildschirmen. Farben und Hauttöne stellte das Display kräftig, aber zu dunkel dar.

Handhabung
Die Tasten des Acer Aspire 3810T haben Standardgröße. Auf der stabil eingebauten Tastatur lässt sich dank des deutlichen Tastenanschlags angenehm tippen. Für Zehn-Finger-Schreiber liegt der Touchpad nicht ideal: Er ist leicht nach rechts versetzt, deshalb berührt man das Touchpad häufig unabsichtlich und verschiebt den Cursor - es lässt sich aber per Knopfdruck abschalten.

Ausführlicher Testbericht: Acer Aspire 3810T