Studie: Stagnation der Mobile-Games-Branche?

05.05.2006
M:Metrics verordnet besseres Marketing und effektivere Verkaufspolitik, Mobilfunkkunden beklagen den Preis und das Angebot an mobilen Spielen.

Nach wie vor herrscht die Auffassung, dass Handyspiele über kurz oder lang den Siegeszug antreten, nicht zuletzt rechnen viele damit, dass die Fußball-WM der Handyspieleindustrie als eine Art Zugpferd dienen könne. In der Realität sieht das bisweilen jedoch noch anders aus: die Mobilfunkkunden üben sich in Zurückhaltung, sobald es um das Herunterladen bezahlpflichtiger Angebote geht.

Laut M:Metrics luden nur 2,5 Prozent der deutschen Handybesitzer im März ein Spiel auf ihr Mobiltelefon. Ein Wert, der rückblickend auf Ergebnisse der vergangenen Monate kaum merklich variierte. Bei einer Umfrage des Marktforschungsinstituts, die unter knapp 15.500 deutschen Mobilfunkkunden durchgeführt wurde, kristallisierten sich als Ursachen für die derzeit geringe Download-Freudigkeit der Nutzer der zu hohe Preis für Handyspiele, das nicht den eigenen Vorstellungen entsprechende Angebot als auch generell geringes Interesse am Thema Mobile Gaming heraus.

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