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Studie: Sechs von zehn Konsumenten würden persönliche Daten preisgeben

04.05.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Eine repräsentative Umfrage unter rund 6000 Konsumenten in Europa (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Niederlande und Spanien) hat ergeben, daß deutlich mehr als die Hälfte aller Verbraucher nichts gegen die Verwendung ihrer persönlichen Daten für Marketingzwecke haben. Allerdings erwarten sich die Befragten davon dann Vorteile wie Preisnachlässe, Bonuspunkte oder persönlichen Service. Derzeit scheinen aber die wenigsten Unternehmen in der Lage zu sein, aus der Basis ihrer Kundendaten zielgruppengerechte und individuell zugeschnittene Dienstleistungen abzuleiten. Jeder Befragte gab an, nahezu täglich mit unerwünschten Angeboten per Post, Telefon oder persönlich belästigt zu werden - wobei 90 Prozent dieser Offerten auf geringes oder gar kein Interesse stoßen. Die Studie wurde von NCR, einem der wichtigsten Anbieter im Data-Warehousing/Mining-Markt, in Auftrag gegeben und ist daher mit entsprechender Vorsicht zu genießen.