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Studie: Kaum jemand surft auf dem Handy

03.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die zu EDS gehörende Beratungsfirma A.T. Kearney hat bei einer Befragung von 5600 Menschen in 15 Ländern ermittelt, dass in Europa nur neun Prozent aller Handy-Besitzer im April dieses Jahres Internet-(artige-)Inhalte abgerufen haben - ein Wachstum von gerade einem Prozent gegenüber dem Vergleichswert aus dem Juni 2002. In den USA stagniert der Wert sogar bei acht Prozent. Lediglich über alle untersuchten Länder hinweg ermittelten die Experten ein Wachstum von elf auf 15 Prozent, getrieben vornehmlich durch technophile Asiaten.

Auch der Bilderversand via Handy ist keineswegs so populär, wie es uns die Werbespots der Netzbetreiber glauben machen sollen - über alle 15 untersuchten Staaten hinweg sind es laut A.T. Kearney fünf Prozent der Handy-Besitzer, die Picture Messaging betreiben; in Europa sogar lediglich drei Prozent. L.C. Mitchell, A.T. Kearneys Communications Pratice Leader for the Americas, hat die Hoffnung allerdings noch nicht endgültig aufgegeben. Die jüngste Gerätegeneration sei weit einfacher zu bedienen als ihre Vorgänger und könne das mobile Internet beflügeln: "Es gibt noch Gelegenheit, ein zweites WAP zu verhindern." (tc)