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Studie: Eine Million Internet-Jobs im Jahr 2002

20.07.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Zahl der Arbeitsplätze in der deutschen Internet-Branche könnte bis zum Jahr 2002 auf eine Million steigen. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Andersen Consulting hervor. Bereits 1999 belief sich die Anzahl der Arbeitnehmer im Online-Bereich auf rund 318 000. Die Aussichten für dieses Jahr bewerten die Unternehmensberater als positiv. Seit Januar habe sich die Zahl der offenen Stellen im Online-Sektor mehr als verdoppelt. Der Umsatz der deutschen Internet-Wirtschaft war im Jahr 1999 mit rund 96,3 Milliarden Mark der größte Europas. Er soll bis 2002 auf etwa 412 Milliarden Mark steigen. Den Grund für das starke Wachstum sehen die Analysten vor allem darin, dass immer mehr traditionelle Unternehmen ihre Geschäfte auf die E-Economy ausweiten. Die größte Nachfrage nach Arbeitskräften besteht derzeit bei Banken und in der Automobilindustrie. Neben

Informatikern und Web-Designern sind vor allem auch Experten für den Vertrieb und Projekt- oder Produktmanager gefragt. Für das Jahr 2002 rechnet das Beratungsunternehmen mit mehr als zehn Millionen Arbeitskräften in Westeuropa und den USA, die direkt oder indirekt in der so genannten New Economy beschäftigt sind. Für die Studie wurden weltweit 160 Manager und Regierungsvertreter befragt.