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Studie: E-Commerce-Umsätze wachsen im Jahresvergleich

17.10.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Ausgaben der US-Bürger für die Bestellung von Waren im Internet sind im September 2001 im Vergleich zum Vormonat um 15 Prozent auf 4,7 Milliarden Dollar gesunken. Gegenüber dem Vorjahr zeigte sich allerdings eine Steigerung um etwa 54 Prozent. Diese Ergebnisse legten die Marktforschungsunternehmen Nielsen/Net Ratings und Harris Interactive vor. Die geringeren Umsätze im September sind laut der Studie unter anderem als Folge der Terroranschläge in den USA zu sehen. Dies machte sich vor allem bei der sinkenden Online-Bestellung von Flugtickets bemerkbar. Für die Buchung von Reisen gaben die Internet-Einkäufer im September rund 1,1 Milliarden Dollar aus. Das sind etwa 23 Prozent weniger als im August. Im Vergleich zum Jahr 2000 bedeutet das jedoch einen Anstieg von 44 Prozent.

Der Verkauf von Büchern über das Internet erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 148 Prozent auf rund 300 Millionen Dollar. In Kleidung investierten die Amerikaner im September 2001 mit 494 Millionen Dollar 79 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Bei Online-Auktionen gaben die US-Bürger 407 Millionen Dollar aus (Vorjahr: 173 Millionen Dollar). Die Umsätze durch den Internet-Verkauf von Computern erhöhte sich um 68 Prozent auf 380 Millionen Dollar. Insgesamt verzeichneten die Marktforscher in den USA im September 2001 rund 39 Millionen Online-Shopper. Im Vergleichszeitraum des letzten Jahres lag diese Zahl noch bei 30,9 Millionen.