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Studie: Die Angst vor dem Internet

13.11.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Mehrheit der US-Bürger hat starke Bedenken, dass ihre privaten Daten über das Internet in falsche Hände gelangen könnten. Das ist das Ergebnis einer Telefonumfrage des Gallop Poll News Service, die unter zirka 1000 erwachsenen Amerikanern durchgeführt wurde. Rund 60 Prozent der Surfer zeigen sich skeptisch gegenüber großen Datenbanken wie etwa Telefonverzeichnissen oder Sites mit privaten Steuerinformationen. Gemeinschaftliche Websites, die zu Marketing-Zwecken das Online-Verhalten der Kunden verfolgen, halten rund 40 Prozent der Befragten für bedenklich. Fast 63 Prozent sind besorgt über Einrichtungen der Regierung, die es dem Staat ermöglichen, den E-Mail-Verkehr der Surfer einzusehen.