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Studie: Der US-Handheld-Markt hebt ab

18.11.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Laut einer aktuellen Erhebung des US-Marktforschungsinstituts NPD Intelect wurden in den Vereinigten Staaten in den ersten neun Monaten dieses Jahres 2,5 Millionen Handheld-Rechner verkauft, das sind 62 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Umsätze stiegen aufgrund sinkender Gerätepreise allerdings im gleichen Zeitraum um "nur" 33 Prozent. Kostete ein Low-cost-Organizer im August 1998 noch 53 Dollar, ist er ein Jahr später bereits für 37 Dollar zu haben. Für technisch hochwertige Geräte (Palm, Windows CE) sank der durchschnittliche Preis übers Jahr von 397 auf 345 Dollar.

Absoluter Marktführer im High-end Bereich ist weiterhin die 3Com-Tochter Palm Computing. Sie kam laut NPD im September 1999 auf einen Marktanteil von 78 Prozent (Vorjahr: 75 Prozent). Auf den Plätzen folgen die CE-Handhelds von Casio (9,5 Prozent) und Hewlett-Packard (3,4 Prozent). Bei den preiswerten Geräten liegt die Olivetti-Tochter Royal Consumer Business mit 38 Prozent knapp vor Sharp (37 Prozent).