Stromerzeuger bauen eigenes Netz in Sachsen

22.12.1995

LEIPZIG (vwd) - Bis Anfang 1998, wenn die Deutsche Telekom endgueltig ihr Monopol verliert, wollen saechsische Stromversorger ein eigenes Telefonnetz aufbauen. Die dazu erforderliche Investitionssumme wird auf 200 Millionen Mark veranschlagt. Federfuehrend beim "Sachsen-Netz" sind die Wesag, Leipzig- Markkleeberg, sowie die Esag in Dresden. Bereits heute hat die Wesag in ihrem Versorgungsgebiet Westsachsen rund 150 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Gemeinsam mit vier weiteren regionalen Stromversorgern ist in ganz Sachsen und in angrenzenden Regionen Sachsen-Anhalts sowie Brandenburgs ein knapp 3000 Kilometer umfassendes Gesamtnetz geplant. Im Vergleich zu den Telekom- Preisen koennten die Uebertragungskosten, wie es heisst, um mehr als 50 Prozent fallen.