Wie viel Praxisbezug braucht der IT-Profi?

Streit um die richtige Informatik

18.11.2008
Von 
Winfried Gertz ist Journalist in München. Er arbeitet in einem Netzwerk von zahlreichen Anbietern kreativer Dienstleistungen. Das Spektrum reicht von redaktioneller Hörfunk- und Fernsehproduktion über professionelle Fotografie bis zu Werbetexten für Industrieunternehmen und Non-Profit-Organisationen.

Aufgaben der Hochschulen

Aus der Sicht von Karl-Heinz Stroh, Personalchef von Praktiker Baumarkt:

  • Offenheit für die Erkenntnis, dass auch die Beschäftigungsfähigkeit ihrer Absolventen zu ihren Themen gehört, und Vermittlung solcher Fähigkeiten;

  • schnellere Anpassung der Curricula an den technischen Fortschritt (kontinuierliche Qualitätssicherung);

  • Offenheit für engeren Austausch mit Unternehmen.

Was Firmen tun können

  • Die Studiengänge Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie insbesondere die neuen Bachelor-Abschlüsse durch die Bereitstellung von Praktika und Arbeitsangebote für Absolventen unterstützen;

  • Initiativen starten zur engeren Verzahnung von Studium und Praxis (zum Beispiel durch Innovationsprojekte);

  • attraktive duale Informatikstudiengänge fördern.