Trotz hoher Kosten:

Steigende Nachfrage bei Mikroprozessoren- Kursen

28.01.1977

MÜNCHEN - Die Mikroprozessoren-Schule - eine Einrichtung der Siemens AG in München - wird auch dieses Jahr wieder regen Zuspruch finden: Siemens rechnet 1977 mit rund 1500 Teilnehmern - dreimal mehr als im vorigen Jahr. Die Schule wurde im Frühjahr 1976 gegründet, um den Teilnehmern das notwendige Wissen für die Beherrschung der neuen Technik zu vermitteln - von der Einführung in die Anwendungsmöglichkeiten von Mikroprozessoren bis zur selbständigen Arbeit am Programmierplatz. Die Schulungstage setzen sich je zur Hälfte aus Theorie und Praxis zusammen. Der Schülerkreis ist international. Vor allem interessant sind die Kurse für Entwicklungsingenieure, die sich mit Messen, Steuern und Regeln beschäftigen sowie mit Daten- und Nachrichtentechnik. Zu den am häufigsten belegten Lehrgängen gehört der Grundkurs, der drei Tage dauert und 750 Mark kostet sowie der fünftägige Programmierkurs Assembler für 1200 Mark. Anfang 1977 sollen noch PL/M- und Systemkurse in das Schulungsprogramm aufgenommen werden. hz