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Startup will Speichertechnologie revolutionieren

05.10.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das in New York ansässige Startup-Unternehmen C3D hat eine neue Speichertechnik entwickelt, mit der angeblich ein Vielfaches mehr an Daten gespeichert werden kann als mit herkömmlichen Methoden. Die neuen Produkte, die bislang nur als Prototypen existieren, sollen in der Lage sein, Daten in mehreren und nicht wie bisher in maximal zwei Schichten zu speichern. Diese Schichten sind nach Angaben der Speicher-Spezialisten aus einem fluoreszierenden Material, das es dem Strahl des optischen Lesegeräts erlaubt, zahlreiche Lagen von Informationen zu scannen. Mit dieser Technologie könnten Smart-Cards bis zu 20 Schichten und bis zu zehn Gigabyte an Daten beinhalten - mehr als 2500 mal soviel als bisher üblich. Eine andere Entwicklung für DVDs (Digital Versatile Disk) kann 140 Gigabyte in zehn Lagen speichern, also zehn Mal soviel wie eine Standard-DVD. Eugene Levich, Chef der Company, meint zu diesen

Dimensionen: "Gigabyte wird Megabyte als die gängige Datenspeicher-Währung ersetzen." Die Firma, die von einem internationalen Wissenschaftlerteam entwickelt wurde und Niederlassungen in Kalifornien, Israel, Rußland und der Ukraine besitzt, hat bisher noch nichts verkauft, führt aber nach eigenen Angaben vorläufige Kooperationsverhandlungen mit Sony, Philips und Microsoft.