Das Internet der Dinge spricht

Rocket Club

Startrampe für die besten IoT-Startups

13.09.2017
Mit dem MindSphere Rocket Club spricht Siemens Top-IoT-Startups aus der ganzen Welt an. Eine Initiative, die eine spannende Win-Win-Situation garantiert: Das MindSphere Ecosystem wird perfektioniert, User erhalten Zugang zu innovativen Lösungen, und besonders etablierte Startups haben eine Plattform, auf der sie ihre Produkte global skalieren können.

Ein Cloud-basiertes Betriebssystem wie MindSphere ist die Grundlage für die Entwicklung attraktiver Applikationen und Services für die digitale Zukunft. Wer aus Big Data Smart Data generieren möchte, braucht ein sich permanent weiterentwickelndes Portfolio an unterschiedlichsten Lösungen und Geschäftsmodellen, die über das MindSphere-Ecosystem allen Usern zugänglich gemacht werden.

Genau an diesem Punkt beginnt die Geschichte des Rocket Club. Hinter dem dynamischen Titel verbirgt sich eine Startup-Initiative von Siemens zur Förderung des MindSphere-Ecosystems, die im kommenden Herbst offiziell gestartet wird.

Mit MindSphere entwickelte Siemens eine Plattform für holistische IoT-Lösungen. Da das Unternehmen bewusst ein offenes System schuf, wurde auf den Aufbau von vertrauensvollen Partnerschaften zu Drittanbietern im MindSphere Ecosystem von Anfang an besonderer Wert gelegt. Wer dieses System genauer anschaut, findet dort nicht nur bekannte, etablierte Unternehmen aus dem IT-Bereich, so wie Atos, SAP, Microsoft oder Amazon Web Services, sondern auch Unternehmen, die bisher nur Insidern geläufig waren. Es liegt in der Natur der Sache, dass in einem dynamischen Zukunftsmarkt wie IoT täglich neue Startups mit innovativen Ideen und cleveren Applikationen antreten, die mit ihrer Kreativität die bekannten Pfade verlassen. Aus dieser kaum überschaubaren Masse an Unternehmen jene herauszufiltern, die MindSphere-Usern echten Mehrwert bieten können, war der Gedanke hinter der Entwicklung des Rocket Clubs. "Für uns hatte es von Anfang der MindSphere-Historie an hohe Priorität, das System auch für IoT-Startups attraktiv zu machen, denn wir glauben, dass es vor allem diese Mischung aus etablierten Unternehmen und innovativen Vorreitern ist, die unsere Plattform so einzigartig macht", sagt Marion Eigner, seit der Stunde Null bei der Entwicklung von MindSphere dabei und mittlerweile für den Rocket Club zuständig. Ihre Kollegin Annika Schütz bringt es auf den Punkt: "Das Ziel der Initiative ist ebenso klar wie anspruchsvoll: das MindSphere-Ecosystem aufzubauen und es durch schnell agierende Startups aktuell und innovativ zu halten."

Warum Startups?

Warum setzt Siemens nicht allein auf etablierte Unternehmen mit großer Strahlkraft, sondern auch auf Startups? Jungunternehmen haben etwas, was den Etablierten durch ihre Größe manchmal verloren geht: Sie sind sehr schnell, Technologievorreiter und enorm flexibel. Für ein offenes System wie MindSphere ist diese Lösungsdynamik entscheidend, denn je breiter das Applikationsportfolio und je einfacher die Konnektivität der Daten in der Cloud, desto mehr Wert wird für jeden einzelnen MindSphere User geschaffen. Denn sie erhalten Antworten auf die Frage, wie sie ihr eigenes Business mit den durch IoT neu gegebenen Möglichkeiten novellieren können.

Die Kernaufgabe des Rocket Club besteht also darin, das MindSphere-Ecosystem herausragend zu gestalten, indem hochqualifizierte IoT-Startups ihre Innovationen dort einem großen User-Kreis zugänglich machen. Die jungen Firmen, deren Produkte und Services Zugang zur Plattform erhalten, bekommen im Rocket Club technische Unterstützung und sie verfügen mit der Mitgliedschaft über die exklusive Chance, ihr Produkt über MindSphere weltweit skalieren zu können. Mit dem gemeinsamen Go-To-Market garantiert Siemens den ausgewählten Startups eine besondere Sichtbarkeit im gesamten MindSphere-Ecosystem. Auf Mindsphere.io werden im Partnerbereich beispielsweise Startups neben den bekannten Branchengrößen präsentiert - eine ebenso neue wie wichtige Variante von Wirtschaftsförderung. Auch besteht für Rocket-Club-Mitglieder die Chance, ihre Lösungen in der MindSphere-Partnerlounge auf Messen zu präsentieren. "Natürlich wünschen wir uns, dass viele gute Startups dadurch motiviert werden, MindSphere zu ihrer Plattform zu machen und dort mit anderen Unternehmen zu interagieren. IoT ist eine sich schnell verändernde Welt, und mit schnellen, miteinander vernetzten Playern in unserem Ecosystem können wir sicher sein, dass wir MindSphere Usern stets die aktuellsten und innovativsten Lösungen bieten können.", so Annika Schütz.

Bedingung: Erste Erfolge

Die Aufnahme von Startups mit einzigartigen Applikationen und Services in den Rocket Club erfolgt auf Einladung. Allerdings gilt ein striktes Exzellenz-Prinzip: Die Mitgliedschaft im Rocket Club ist nämlich den besten Innovatoren vorbehalten, den echten "Raketen" aus der IoT-Startup-Welt. Zielgruppe sind also Firmen, die die ersten unternehmerischen Hürden bereits überwunden haben und sich mit ihren herausragenden Produkten und Services in einem guten Fahrwasser befinden. Zwei Firmen, auf die das zutrifft, sind Coresystems und Seeq. Bei Coresystems handelt es sich um ein junges Unternehmen aus der Schweiz, das eine Field-Service-Management-Plattform mit Crowd-Service geschaffen hat, während das in Seattle beheimatete Startup Seeq sich dem Thema industrielle Datenanalyse widmet. Beide Hightech-Unternehmen stehen für den Transformationsgedanken, den die Rocket-Club-Macher besonders beschwören: Im Rahmen des Rocket Club erfolgreich umgesetzte Startup-Geschäftsideen, die in das MindSphere-Ecosystem einfließen, sollen Kunden motivieren, diese Business-Modelle für eigene IoT-Projekte einzusetzen. In der Theorie funktioniert das selbstverständlich bestens. Und in der Praxis? Auch. Die ersten Beta-Tests mit dem Rocket Club sind überzeugend ausgefallen.

Weitere Informationen zum Startup-Programm von MindSphere finden Sie auf der Rocket-Club-Sektion der MindSphere-Website.