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Stammdaten für den globalen Warenverkehr

09.11.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Zukünftig soll es weltweit einheitliche Artikelnummern, Verpackungseinheiten sowie Kennzeichnungen von Produkten geben. Für dieses Ziel haben sich nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" mehr als 800 000 Händler zur Global Commerce Initiative zusammengeschlossen. Neben direkt vertretenen Konzernen wie Carrefour oder Metro sind die meisten Firmen indirekt durch Verbände repräsentiert, zum Beispiel durch die Internationale Organisation der Lebensmittelindustrie GMA. Das Standardisierungsgremium EAN International in Brüssel koordiniert die Initiative. Zunächst soll laut FAZ der in Europa und Asien bereits weitverbreitete EAN-Strichcode zum global geltenden Standard gemacht werden. Dafür gibt es gute Chancen, denn die amerikanische Schwesterorganisation von EAN hat sich zur Übernahme und Durchsetzung in den USA verpflichtet. In einem weiteren Schritt soll die EAN-Nummer auf einem Chip gespeichert und über Funk abfragbar werden.