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ST Microelectronics trotzt der Chipflaute

24.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dem französisch-italienische Chiphersteller ST Microelectronics (STM) gelang es im zweiten Quartal, das Nettoergebnis trotz anhaltender Krise auf dem Halbleitermarkt deutlich zu verbessern. Der in Genf ansässige Konzern erzielte einen Reingewinn von 104,7 Millionen Dollar oder zwölf Cent pro Aktie. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte STM einen Verlust von 154,5 Millionen Dollar oder 18 Cent je Anteil geschrieben. Damals belastete jedoch eine Abschreibung in Höhe von 319 Millionen Dollar auf Lagerbestände und Restrukturierungskosten das Ergebnis.

Die Einnahmen des größte europäischen Chipherstellers sanken im Jahresvergleich von 1,59 Milliarden auf 1,53 Milliarden Dollar. Allerdings konnte sich STM damit um 13 Prozent gegenüber dem vorangegangenen ersten Quartal verbessern. CEO Pasquale Pistorio begründete den Anstieg mit höheren Stückzahlen, denn die Preise stünden weiterhin unter Druck. Für das laufende Vierteljahr hofft der Konzern auf ein weiteres - wenn auch - leichtes Umsatzwachstum. (mb)