Spotlights

11.10.1996

Teure Fehler

Die CW-Schwesterpublikation "Infoworld" schlägt vor, die Programmierer vom Zeitdruck zu befreien. Bislang ließen sie fehlerhaften Code oft durchgehen, um ihre Termine halten zu können. Bei dem Vorschlag handelt es sich um mehr als einen frommen Wunsch, denn die nachträgliche Fehlerbehebung kostet pro Bug rund 1500 bis 2000 Dollar, wie eine von Hewlett-Packard in Auftrag gegebene Studie herausgefunden hat. Dabei ist nicht mitgerechnet, wieviel Geld dem Softwerker in der Zeit entgeht, die er mit Nachbesserung anstatt mit Verkaufen beschäftigt ist.

"Papp es"

Es gibt kaum einen Bildschirm, der nicht von selbstklebenden gelben Notizen, sogenannten Post-its, umrankt ist. Diese Unsitte unterstützt der Jürgen Ortmann Mikrocomputer Verlag, Trostberg, nun zudem mit seiner "Papp-es"-Software. Für rund 30 Mark läßt sich damit auch die Benutzerobfläche von Windows mit elektronischen Post-its in drei Farben plakatieren.