Spotlights

19.09.1997

TASCHENGELD FÜR APPLE

Die DV-Welt rätselt, warum Microsoft 150 Millionen Dollar in Apple investiert hat. Der auf die Gates-Company spezialisierte Branchendienst "Client-Server-News" hat einige Ideen:1. Bill Gates fand überflüssiges Wechselgeld in seinen Hosentaschen.

2. Es handelt sich um das Honorar für Lektionen in charismatischem Auftreten, die der Microsoft-CEO bei Steven Jobs genommen hat.

3. Eine Kooperation: Rhapsody 98

4. Gates hat damit einen von Jobs und Wozniak handsignierten Apple I bezahlt.

5. Der Microsoft-Chef hat sich damit als Schaupieler in den nächsten von Pixar (Jobs´ Firma) animierten Film eingekauft.

6. Der Deal war einfacher und billiger als die Bestechung des Justizministerium, das sonst womöglich eine marktbeherrschende Stellung Microsofts entdeckt hätte.

7. Es war ein strategischer Zug: Die Apple-User hassen Jobs jetzt mehr als Gates.

PRESSERUMMEL

Das eigentlich verblüffende an der Microsoft-Geldspritze für Apple war laut "Client-Server-News" die "Menge an Tinte, die von der Presse darüber vergossen wurde". Besonders ärgerte die Journalisten des Nachrichtendienstes aber der "Time"-Titel, auf dem Jobs zu Gates sagt: "Danke Bill. Die Welt ist jetzt ein besserer Ort." Ihr Kommentar: "Uns wurde speiübel."