Spotlights

11.07.1997

Java für Windows:

Zwei amerikanische Entwickler haben Microsoft, Sun und Oracle mit einem Produkt namens "Eye Opener" die Augen geöffnet. Cooper und Peters haben die Benutzeroberflächen von Windows 95 und NT in Java neu programmiert. Daraufhin wurden die beiden Objektspezialisten heftig umworben, wobei Microsoft die Konkurrenten offensichtlich überbieten konnte.

Der Himmel hängt voller Objekte:

Motorola will im Rahmen des Iridium-Projekts den Himmel nicht mit Geigen, sondern mit 66 Sateliten vollhängen, die zusammen ein globales Kommunikationsnetz bilden sollen. Die Software-Infrastruktur dazu soll nun der vergleichsweise kleine Objektspezialist Iona Technologies aus Dublin liefern. Aus deren Sicht stellen sich die Satelliten dann als verteilte Objekte dar, die sich Messages schicken.

Alles Banane:

Wie Sun mit Java den Entwicklermarkt in den Kaffeestrudel gezogen hat, so will offenbar die die schweizerische Parsec System S.A., Lugano, die Buchhaltungssoftware zum Fruchtkorb treiben, wenn sie ihre neue Windows- und NT-Buchhaltung "Banana" nennt. Außerdem verspricht der Anbieter, dessen Produkt hierzulande in Kaufhäusern vermarktet wird, für 189 Mark "Doppelte Buchhaltung, doppelt so schnell".