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Split: PWC beugt sich dem Druck der Börsenaufsicht

21.02.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – PriceWaterhouse-Coopers, die aus der Fusion von PriceWaterhouse mit Coopers & Lybrand entstandene größte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft weltweit, will sich in zwei Teile aufspalten. Dabei soll der Consulting-Zweig mitsamt den restlichen Aktivitäten abseits des Wirtschaftsprüfungs-Sektors (Steuer-, Rechts- und Personalberatung) in ein unabhängiges Unternehmen ausgegründet werden, und zwar in der zweiten Hälfte dieses Jahres. Der Split bedarf allerdings noch der Zustimmung von rund 10 000 Partnern. Damit dürften die Querelen mit der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) bald der Vergangenheit angehören. Die SEC hatte erst im vergangenen Monat einen Bericht veröffentlicht, in dem mehr als 8000 Fälle aufgeführt waren, in denen PWC-Partner und deren Mitarbeiter Anteile solcher Firmen besaßen, die auch ihre Bilanzen von

PWC prüfen ließen.