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SPD plant Steuernachlass für Start-ups mit hohen Forschungsausgaben

17.09.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die SPD will offenbar junge Unternehmen steuerlich entlasten, falls diese mindestens 15 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung investieren. Laut Medienberichten steht dieser Vorschlag im Leitantrag für den nächsten ordentlichen Bundesparteitag der Partei, der vom 17. bis 19. November dieses Jahres stattfindet.

Wie die "Financial Times Deutschland" berichtet, soll es Start-ups erlaubt sein, bei Anschlussfinanzierungen bestehende steuerliche Verlustvorträge fortzuschreiben. Ferner müssen Investoren, die sich an Venture-Capital-Fonds beteiligen, ihre Veräußerungsgewinne nicht versteuern, falls die Geldgeber die Firmengründer beraten oder ihnen Business Angels zur Seite stellen. (fn)