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Sparkassen lagern an Wincor Nixdorf aus

01.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Hamburger Stadtsparkasse (Haspa) und die Sparkasse Bremen haben ihren IT-Betrieb in ein gemeinsam mit Wincor Nixdorf gegründetes Joint Venture eingebracht. Die neue Gesellschaft trägt die Firmenbezeichnung Wincor Nixdorf Portavis GmbH, hat ihren Sitz in Hamburg und startet am 1. Oktober mit einem prognostizierten Jahresumsatz von 240 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt 130 Mitarbeiter. 90 kommen von der Haspa, 30 aus Bremen und zehn Mitarbeiter wechseln von Wincor Nixdorf. Das Abkommen hat eine Laufzeit von sieben Jahren.

Das Joint Venture wird mit einer Mehrheit von 51 Prozent von Wincor Nixdorf geführt. Die Haspa Finanzholding hält 38 Prozent, die Sparkasse Bremen hat einen Anteil von elf Prozent. Das Geschäftsmodell sieht vor, mit dem Serviceportfolio auch den Drittmarkt anzusprechen. Damit hat sich die Gesellschaft ein sportliches Ziel gesetzt: Die Sparkassen in Nord- und Ostdeutschland werden vornehmlich von der Finanz IT mit IT-Services Diensten versorgt. Zudem drängen die klassischen IT-Dienstleister in den Bankenmarkt. (jha)