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Sonys Nettogewinn schrumpft um 98 Prozent

24.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Elektronikkonzern Sony hat aufgrund hoher Restrukturierungskosten und schärferen Wettbewerbs im ersten Fiskalquartal 98 Prozent weniger verdient als ein Jahr zuvor. Der Konzern wies einen Nettoprofit von 1,12 Milliarden Yen (umgerechnet 9,43 Millionen Dollar) aus im Vergleich zu 57,18 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Auch der operative Gewinn fiel von 51,87 Milliarden Yen um 68 Prozent auf 16,67 Milliarden Yen.

Sonys Quartalsumsatz war ebenfalls rückläufig und sank von 1,722 Billionen Yen im Vorjahresquartal um 6,9 Prozent auf aktuell 1,604 Billionen Yen. An den im April avisierten Zielen für das Gesamtgeschäftsjahr hält das Unternehmen unverändert fest. Sony erwartet hier netto und operativ 50 und 130 Milliarden Yen Gewinn sowie 7,4 Billionen Yen Umsatz. Vor drei Monaten hatte das Unternehmen mit seinem "Sony Shock" die Anleger überrascht, für das letzte Geschäftsjahr unerwartet schlechte Zahlen gemeldet und eine düstere Prognose für das laufende Jahr veröffentlicht. Im Rahmen eines mit 300 Milliarden Yen dotierten Umbauplanes will sich Sony verstärkt auf profitable Aktivitäten fokussieren. (tc)