Sony spricht mit Vaio-Notebooks Frauen und Erfolgreiche an

Jan-Bernd Meyer betreute als leitender Redakteur Sonderpublikationen und -projekte der COMPUTERWOCHE. Auch für die im Auftrag der Deutschen Messe AG publizierten "CeBIT News" war Meyer zuständig. Inhaltlich betreute er darüber hinaus Hardware- und Green-IT- bzw. Nachhaltigkeitsthemen sowie alles was mit politischen Hintergründen in der ITK-Szene zu tun hat.
Mit einer Palette neuer Vaio-Notebooks zielt Sony auf die ästhetischen Empfindungen und das Selbstwertgefühl der Schönen, Reichen und Lebensfreudigen unter den Zeitgenossen.

Diese Pressekonferenz von Sony war programmatisch: Nicht nur fand sie in einer in München bei jüngeren und chiceren Menschen noch angesagten Location statt. In den Ansprachen der Produktverantwortlichen brach sich auch immer wieder eine neue Diktion Bahn: Jung ist das Zielpublikum, für das die neuen Vaio-Linien "CR", "FZ" und "TZ" gedacht sind. Erfolgreich und zwischen 35 und 50 Jahre alt definieren die Japaner die männlichen Adressaten – Frauen sollten zwischen Ende 20 und Anfang 40 sein, um ins Sony-Kundenprofil zu passen. Und Spaß und Lebensfreude haben die Menschen, die Vaio-Notebooks benutzen, ohnehin – das jedenfalls die Versicherung der Sony-Produktmanager.

Junge, schöne Menschen leben ihre Urbanität an jedem Ort der Welt aus – dabei ist immer ein Notebook. Im Zweifelsfall von Sony.
Junge, schöne Menschen leben ihre Urbanität an jedem Ort der Welt aus – dabei ist immer ein Notebook. Im Zweifelsfall von Sony.

Und so sehen die tragbaren Rechner dann auch aus: Alles, was schön und edel ist, wurde aufgeboten: Vom "satten" Rot, bis zum "wunderschönen" Kobaltblau, über ein "neutrales" Weiß – das aber natürlich "besonders schön ist bei uns, aber sagen Sie uns gerne Ihre Meinung zu diesem Weiß" – bis hin zum Business-Mattschwarz für den erfolgreichen Herrn. Bei den Frauen sollen zarte Töne zum Kauf animieren. Eine beleuchtete – O-Ton Sony "illuminierte" - Umlaufleiste gibt einer Notebooklinie einen fast schon ätherischen Touch. So weit das Marketing.

Die CR-Notebook-Linie

Die CR-Notebooks gibt es in fünf Farben, die die "mobilen Schönheiten" zum "perfekten Begleiter der Web-2.0-Generation" machen würden, textet Sony. "Funktion, Fashion und Fun" – in diesen Alliterationen bewegt sich die Unternehmens-Philosophie, um die neuen Notebooks dem potenziellen Käufer anzudienen und sie zum "begehrenswerten Accessoire mode- und trendbewusster junger Menschen" zu machen, wie es im O-Ton heißt. "Im hochwertigen Design dieser Notebook-Serie spiegle sich der Ausdruck eines neuen urbanen Gefühls wider".

Die typische Sony-Kundin zelebriert ihren Lifestyle mit Strandläufen, während eine sachte Brise feinen Sand in ihr Notebook bläst.
Die typische Sony-Kundin zelebriert ihren Lifestyle mit Strandläufen, während eine sachte Brise feinen Sand in ihr Notebook bläst.
Foto: Sony

In Zusammenarbeit mit dem italienischen Mode-Label Mandarina Duck entwickelte Sony stilgerecht Notebook-Taschen aus Leder und Nylon – denn die CR-Notebooks sind als "portables Multimedia-Tool für Social Networker gedacht, die Spaß haben wollen und ihr Leben mit Freunden rund um den Erdball teilen", so Sonys Lyrik.

Die Modelle der CR-Serie verfügen unter anderem über eine 1,3 Megapixel-Kamera, eine Intel Core-2-Duo-CPU und bis zu zwei GB Arbeitsspeicher, sowie Festplatten mit einer Speicherkapazität von bis zu 160 GB. Neben diverser mitgelieferter Software stattet Sony die Geräte mit Windows Vista Home Premium aus. Die Notebooks kosten zwischen 1299 und 1499 Euro und sind ab Mitte Juli verfügbar.