Sony Ericsson setzt Wachstum im 2. Quartal fort

12.07.2007
Sony Ericsson konnte im 2. Quartal 2007 sein Wachstum fortsetzen und legte bei allen wichtigen Kennzahlen zu. Besonderes Augenmerk gilt neben dem Marktanteil, der von sechs auf neun Prozent gesteigert werden konnte, dem durschnittlichen Verkaufspreis. Er ging innerhalb eines Jahres von 145 Euro auf 125 Euro zurück. Für das laufende Jahr plant SE schneller zu wachsen als der Markt.

Als erster großer Hersteller hat Sony Ericsson die Geschäftszahlen für das 2. Quartal 2007 vorgelegt. Mit den Ergebnissen kann das Joint-Venture zufrieden sein, im traditionell schwachen Jahresabschnitt legte das Unternehmen bei allen wichtigen Kennzahlen zu. In den Monaten von April bis Juni brachte Sony Ericsson weltweit 24,9 Millionen Handys und Smartphones an die Kunden, ein Wachstum um 59 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch der Gesamtumsatz legte deutlich auf 3,112 Milliarden Euro zu (plus 37 Prozent), im 2. Quartal 2006 lagen die Erträge bei 2,272 Milliarden Euro.

Während der operative Gewinn gegenüber dem 2. Quartal 2006 von 203 auf 315 Millionen Euro zulegte, ging er im Vergleich zum Vorquartal um 31 Millionen Euro zurück. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Vorsteuergewinn: Zwar steigt er gegenüber Q2/2006 um 55 Prozent auf 327 Millionen Euro, von Januar bis März dieses Jahres verdiente SE jedoch noch 362 Millionen Euro (plus 35 Mio. Euro). Begründet wird diese Veränderung mit der negativen Entwicklung des durchschnittlichen Verkaufspreises, der innerhalb eines Jahres von 145 Euro (Q2/2006) auf erst 134 Euro (Q1/2007) und dann 125 Euro (Q2/2007) fiel.

Sony Ericsson versucht seinen Marktanteil nach eigenen Angaben durch eine breitere Produktpalette auszubauen. Zwar erwarte man für das laufende Jahr einen harten Wettbewerb, allerdings plane man dank neuer Walkman- und Cyber-shot-Modelle schneller zu wachsen als der Markt. Im vergangenen Quartal legte der Marktanteil des Herstellers um drei auf neun Prozent zu.

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