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Sony Ericsson schreibt wieder schwarze Zahlen

15.07.2004

Das japanisch-schwedische Handy-Joint-Venture Sony Ericsson hat seinen im vergangenen Jahr begonnenen Turnaround fortgesetzt und für das Ende Juni abgeschlossene zweite Quartal dank starkem Umsatzwachstum einen Nettogewinn von 89 Millionen Euro gemeldet. Für den vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen einen Fehlbetrag von 88 Millionen Euro gemeldet. Den Quartalsumsatz steigerte Sony Ericsson im Jahresvergleich von 1,13 Milliarden Euro um 34 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.

Im Verlauf des Q2 verkaufte der Hersteller 10,4 Millionen Mobiltelefone, das sind 55 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Gerätepreis sank von 167 Euro vor Jahresfrist auf aktuell 145 Euro. Bereits im letzten Monat hatte Sony Ericsson gemeldet, der Verkauf seines neuen UMTS-Modells "Z1010" lasse sich "sehr positiv" an. Das Unternehmen erhöhte überdies seine Prognose für den weltweiten Gesamtmarkt in diesem Jahr von zuvor 550 auf nun 600 Millionen verkaufte Geräte - dies liegt im Rahmen der Erwartungen der meisten Analysten. (tc)