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Sony befürchtet schwaches Weihnachtsgeschäft

17.09.2004

Der japanische Elektronikkonzern Sony ist wenig zuversichtlich, was das traditionell umsatzstärkste Jahresendgeschäft betrifft. Sony-Präsident Kunitake Ando erklärte vor Journalisten, er rechne für das dritte Geschäftsquartal 2004/05 (Ende: 31. Dezember) im Bereich Unterhaltungselektronik nicht mit einer deutlich steigenden Profitabilität. Als Grund nannte Ando die schwache Nachfrage nach Heimelektronikgeräten und die hohen Fertigungskosten für Flachbildfernseher. Bei mobilen Produkten wie Camcordern, Digitalkameras und MP3-Playern sei die Rendite deutlich höher.

Dem Topmanager zufolge ist Sony derzeit damit beschäftigt, einen Produktions- und Beschaffungsplan für LC-Displays auszuarbeiten. Dabei gehe der Konzern davon aus, dass die jährliche Nachfrage bald auf fünf Millionen Panels ansteigen werde. Für das laufende Geschäftsjahr (Ende: 31. März 2005) haben es sich die Japaner zum Ziel gesetzt, rund eine Million Flachbildschirme mit LC- beziehungsweise Plasma-Displays abzusetzen.

Von den angepeilten fünf Millionen LCD-Panels will Sony rund drei Millionen aus dem Joint-Venture mit Samsung beziehen, das im Frühjahr 2005 die Produktion aufnimmt. Den Rest plant der Konzern, bei anderen Herstellern einzukaufen. (mb)