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Sonderausschüttung belastet USU-Ergebnis

19.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die USU Software AG konnte ihren Umsatz im ersten Quartal 2005 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,4 Prozent auf 4,8 Millionen Euro anheben. Da die Betriebskosten gleichzeitig nur moderat anstiegen, sank der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 64.000 auf 15.000 Euro. Netto verschlechterte sich das Ergebnis dagegen im Jahresvergleich von plus 119.000 auf minus 115.000 Euro. Ursache war eine Sonderausschüttung in Höhe von 34,2 Millionen Euro an die Aktionäre (Computerwoche.de berichtete). Diese hatte zur Folge, dass die Zinserträge im Vergleich zum Vorjahresquartal von 355.000 auf 93.000 Euro sanken.

In den kommenden Quartalen erwartet der USU-Vorstand eine leichte Umsatzsteigerung, die zu einer anhaltenden Verbesserung des operativen Ergebnisses und auf Jahressicht zu einem positiven Gesamtergebnis führen soll. (mb)